Faktensammlung: Holz wird knapp

Holz hat fast überall Platz in unserem (Wirtschafts-)Leben: Es findet Einsatz beim Bauen und Modernisieren, Einrichten und Wohnen, Verpacken und Transportieren. Durchschnittlich bleiben Holzprodukte – von der Tageszeitung bis zur Mehrzweckhalle – 33 Jahre in Gebrauch und können dann meist noch recycelt werden.
Die zunehmende Verwendung von insbesondere frischem Holz im Energiebereich führt jedoch zu einer drastischen Verkürzung des Lebenswegs: aus dem Wald, in den Ofen, durch den Schornstein und weg!

Je mehr viel zu früh verheizt wird, je knapper und teurer wird der Rohstoff. Das gefährdet Arbeitsplätze in der heimischen Holzindustrie.
Aus Gründen der Vernunft und Verantwortung für Deutschlands wichtigsten Rohstoff ist eine kluge Ressourcenpolitik erforderlich. Die politischen Weichen sind neu zu stellen, damit die fatale Konkurrenz zwischen stofflicher und energetischer Verwertung entschärft wird.
Warum eine verstärkte Kaskadennutzung von Holz sinnvoll ist und der Stopp der bisherigen Förderung und Subvention der Verbrennung stofflich nutzbarer Holzsortimente Not tut, belegt die im Juni 2010 erschienene Publikation "Fakten zur Verfügbarkeit von Holz als Rohstoff für die deutsche Wirtschaft".

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